Monterrey - eine nordmexikanische Grossstadt
Monterrey - eine nordmexikanische Grossstadt
Wenn man auf die Landkarte von Mexiko schaut, dann wuerde man rings um Monterrey weites, karges Land erwarten. "Die Huegellandschaft oestlich der Sierra Madre." Das hoert sich schon sehr nach Karl May und Western an. Die Landschaft, die das Auge auf dem Weg ins Zentrum zu sehen bekommt erinnert aber mehr an die Industriegebiete in Linz gemischt mit dem Grossstadtszenario einer US-amerikanischen Stadt. Nach den Autos zu schliessen koennte es Japan oder USA sein.
Dynamisch, lebendig, eifrig biedert sich diese Stadt an. Geschaefte wohin das Auge reicht. Oft auch moderne Kirchen. In jedem Taxi baumelt mindestens ein Rosenkranz. Haeufig Jesusbilder oder Mariendarstellungen. Oft leider zusaetzlich noch aetzende Wunderbaeume in den grauslichsten Geschmacksrichtungen.
Diese Stadt ist kommerziell und glaeubig.
Jahrzehntelang das Aushaengeschild der Mexikanischen Wirtschaft, heute im Straucheln durch die Terroraktionen der Drogenmafia, hat sich Monterrey mit seinen fleissigen Buergern, eine Stadt mit hoher Lebensqualitaet und der hoechsten Lebenserwartung in Lateinamerika, zu einem gebildeten, gepflegten Lebensraum entwickelt. Wunderbares Leitungswasser, wie in Wien, eine mit 5,8 % geringere Arbeitslosenquote als in Kalifornien und doch eine Stadt der Gegensaetze. Bittere Armut ohne Krankenversicherung und ohne Zugang zu guten Schulen und Universitaeten auf der einen Seite, moderne, professionelle, Privatschulen und Privatspitaeler auf der anderen Seite. Eine reiche Gesellschaft, eine kleine Mittelschicht und unzaehlige Einkommensschwache. Arme Buerger ohne Krankenversicherung, deren Kinder in Schulen gehen in denen Lehrer! dem Unterricht verbleiben, wo Drogen oder Waffen gehandelt werden. Billige Haushaelterinnen und Reinigungskraefte aus dem Sueden. Im Supermarkt Personal, dass die gekauften Waren in Kunststoffsaecke einpackt. Autoeinweiser, Autoeinparker, Parkplatzwaechter, Shoppingcenterbeaufsichtigungspersonal, Strassenmeistereipersonal als Einbahnregler, Strassenverkaeufer.
Ein klassisches, direkt-sichtbares "Imperium der Schande".
Eine traditionelle Gesellschaft, die durch Europa und USA veraendert wurde. Teils hat der Umbruch schon stattgefunden teils noch nicht.
Unverheiratete Paare muessen in getrennten Zimmern uebernachten. Andernfalls reden die Nachbarn schlecht ueber das Maedchen. Sie sei billig.
Toleriert werden aber die unzaehligen, abgeschotteten "Motels", die sich rund um das Stadtzentrum gebildet haben. Absolute Diskretion und Stundenweise Abrechnung werden von den unzaehligen Gaesten geschaetzt.
Mexiko ist katholisch und wer nicht katholisch ist, der glaub womoeglich schon an Santa Muerte. Die Heilige der Gangster und Drogenkuriere. Sie wird mit vollen Vodkaflaschen, Zigaretten und elektrifizierten Kunststoffkerzen gehuldigt. Auch ein Wachsleichnam kann Menschenmassen auf die Strassen locken. Es ist weniger ein spiritueller Glaube. Hier ist alles an Insignien geknuepft. Auf die Frage was sie vom neuen Papst Benedikt haelt, weiss eine ortsansaessige Religionslehrerin nichts zu antworten. Sie habe nicht viel von Ihm gehoert.
Keiner geht zur Kommunion wenn er nicht unmittelbar vorher bei der Beichte war!
Herzliche Begruessungen und hoefliche Floskeln, Kuesschen auch beim ersten Aufeinandertreffen, Umarmungen bei der Verabschiedung und doch hohe Mauern vor den Haeusern. Gitterstaebe vor den Haustueren. Verschlossenheit nach aussen. Alarmanlagen und Videoueberwachung. Grosse Familienclans, die an Italienische Grossfamilien erinnern.
In den Haushalten viele Hunde, fast wie in Wien.
Herrliche Speisen mit saftigem Rindfleisch, Huehnerfleisch, Avocado, Mais und Bohnen. Mit viel Liebe zubereitet, ein Meer an Farben und Gewuerzen. Oft mild, wahlweise vernichtend. Mais, Bohnen und Chilis in einer unendlichen Vielfalt. Alles noch klassisches nicht-hybrid, nicht-genmanipuliertes Saatgut.
Gilt besonders fuer Veracruz und Oaxoaca:
Taxifahrer, die schon lange vor meinem Zustieg mit dem Leben abgeschlossen haben. Der Jesus beschuetzt sie und wenn die Reifen einmal fuer ein paar Sekunden quietschend blockieren hindert sie das auch nicht am herauskramen irgendwelcher Prolo-Musik-CDs. Natuerlich stecken in jeder Gurtbuchse der Frontsitze Kunststoffmetallstoepsel, damit der Warnton für "Unangeschnalt" der Fahrzeugelektronik nicht aktiv wird. Eine Taxifahrt kostet eine Reduktion der Lebenserwartung um 3-5 Lebensjahre. Je nach Uhrzeit und Tagesverfassung. Ampeln sind nicht zentral sondern nach! der Kreuzung montiert. Begrenzungsstreifen - ist ein Fremdwort. Wenn Du moechtest eroeffnest Du einfach eine neue Spur. Je nach Gutduenken wird eine Strasse auch mal zur Dreispurigen auch wenn sie sonst immer zweispurig war.
http://cgi.ebay.com/ebaymotors/carbon-fiber-seat-belt-buckle-null-Insert-AUDI-BMW-BENZ
Wenn man auf die Landkarte von Mexiko schaut, dann wuerde man rings um Monterrey weites, karges Land erwarten. "Die Huegellandschaft oestlich der Sierra Madre." Das hoert sich schon sehr nach Karl May und Western an. Die Landschaft, die das Auge auf dem Weg ins Zentrum zu sehen bekommt erinnert aber mehr an die Industriegebiete in Linz gemischt mit dem Grossstadtszenario einer US-amerikanischen Stadt. Nach den Autos zu schliessen koennte es Japan oder USA sein.
Dynamisch, lebendig, eifrig biedert sich diese Stadt an. Geschaefte wohin das Auge reicht. Oft auch moderne Kirchen. In jedem Taxi baumelt mindestens ein Rosenkranz. Haeufig Jesusbilder oder Mariendarstellungen. Oft leider zusaetzlich noch aetzende Wunderbaeume in den grauslichsten Geschmacksrichtungen.
Diese Stadt ist kommerziell und glaeubig.
Jahrzehntelang das Aushaengeschild der Mexikanischen Wirtschaft, heute im Straucheln durch die Terroraktionen der Drogenmafia, hat sich Monterrey mit seinen fleissigen Buergern, eine Stadt mit hoher Lebensqualitaet und der hoechsten Lebenserwartung in Lateinamerika, zu einem gebildeten, gepflegten Lebensraum entwickelt. Wunderbares Leitungswasser, wie in Wien, eine mit 5,8 % geringere Arbeitslosenquote als in Kalifornien und doch eine Stadt der Gegensaetze. Bittere Armut ohne Krankenversicherung und ohne Zugang zu guten Schulen und Universitaeten auf der einen Seite, moderne, professionelle, Privatschulen und Privatspitaeler auf der anderen Seite. Eine reiche Gesellschaft, eine kleine Mittelschicht und unzaehlige Einkommensschwache. Arme Buerger ohne Krankenversicherung, deren Kinder in Schulen gehen in denen Lehrer! dem Unterricht verbleiben, wo Drogen oder Waffen gehandelt werden. Billige Haushaelterinnen und Reinigungskraefte aus dem Sueden. Im Supermarkt Personal, dass die gekauften Waren in Kunststoffsaecke einpackt. Autoeinweiser, Autoeinparker, Parkplatzwaechter, Shoppingcenterbeaufsichtigungspersonal, Strassenmeistereipersonal als Einbahnregler, Strassenverkaeufer.
Ein klassisches, direkt-sichtbares "Imperium der Schande".
Eine traditionelle Gesellschaft, die durch Europa und USA veraendert wurde. Teils hat der Umbruch schon stattgefunden teils noch nicht.
Unverheiratete Paare muessen in getrennten Zimmern uebernachten. Andernfalls reden die Nachbarn schlecht ueber das Maedchen. Sie sei billig.
Toleriert werden aber die unzaehligen, abgeschotteten "Motels", die sich rund um das Stadtzentrum gebildet haben. Absolute Diskretion und Stundenweise Abrechnung werden von den unzaehligen Gaesten geschaetzt.
Mexiko ist katholisch und wer nicht katholisch ist, der glaub womoeglich schon an Santa Muerte. Die Heilige der Gangster und Drogenkuriere. Sie wird mit vollen Vodkaflaschen, Zigaretten und elektrifizierten Kunststoffkerzen gehuldigt. Auch ein Wachsleichnam kann Menschenmassen auf die Strassen locken. Es ist weniger ein spiritueller Glaube. Hier ist alles an Insignien geknuepft. Auf die Frage was sie vom neuen Papst Benedikt haelt, weiss eine ortsansaessige Religionslehrerin nichts zu antworten. Sie habe nicht viel von Ihm gehoert.
Keiner geht zur Kommunion wenn er nicht unmittelbar vorher bei der Beichte war!
Herzliche Begruessungen und hoefliche Floskeln, Kuesschen auch beim ersten Aufeinandertreffen, Umarmungen bei der Verabschiedung und doch hohe Mauern vor den Haeusern. Gitterstaebe vor den Haustueren. Verschlossenheit nach aussen. Alarmanlagen und Videoueberwachung. Grosse Familienclans, die an Italienische Grossfamilien erinnern.
In den Haushalten viele Hunde, fast wie in Wien.
Herrliche Speisen mit saftigem Rindfleisch, Huehnerfleisch, Avocado, Mais und Bohnen. Mit viel Liebe zubereitet, ein Meer an Farben und Gewuerzen. Oft mild, wahlweise vernichtend. Mais, Bohnen und Chilis in einer unendlichen Vielfalt. Alles noch klassisches nicht-hybrid, nicht-genmanipuliertes Saatgut.
Gilt besonders fuer Veracruz und Oaxoaca:
Taxifahrer, die schon lange vor meinem Zustieg mit dem Leben abgeschlossen haben. Der Jesus beschuetzt sie und wenn die Reifen einmal fuer ein paar Sekunden quietschend blockieren hindert sie das auch nicht am herauskramen irgendwelcher Prolo-Musik-CDs. Natuerlich stecken in jeder Gurtbuchse der Frontsitze Kunststoffmetallstoepsel, damit der Warnton für "Unangeschnalt" der Fahrzeugelektronik nicht aktiv wird. Eine Taxifahrt kostet eine Reduktion der Lebenserwartung um 3-5 Lebensjahre. Je nach Uhrzeit und Tagesverfassung. Ampeln sind nicht zentral sondern nach! der Kreuzung montiert. Begrenzungsstreifen - ist ein Fremdwort. Wenn Du moechtest eroeffnest Du einfach eine neue Spur. Je nach Gutduenken wird eine Strasse auch mal zur Dreispurigen auch wenn sie sonst immer zweispurig war.
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holiday2435 - 6. Sep, 21:36